Das Kind verbirgt seine Probleme hinter einer Fassade aus Freundlichkeit und Fröhlichkeit. Das Kind ist meistens sorglos und fröhlich und redet nur ungern über seine Gefühle. Rückschläge nimmt es auf die leichte Schulter. Wenn es sich das Knie aufschlägt oder eine schlechte Note schreibt, nimmt es das tapfer hin. In Gesellschaft albert das Kind oft herum und bringt andere mit seiner Clownerei zum Lachen. Das Kind fühlt sich leicht unbehaglich und hat unerklärliche Ängste. Auf fremde Menschen oder Situationen reagiert das Kind ängstlich und ablehnend, auch wenn es keinen Grund dafür nennen kann. Anderen gegenüber ziegt sich das Kind oft intolerant, indem es sich z.B. beklagt, dass andere "doof" seien und sich dann weigert mit ihnen zu spielen. Die kühle Distanziertheit des Kindes macht auf andere manchmal den Eindruck von Arroganz und Hochmut. Glaubt, andere auf ihre Fehler aufmerksam machen zu müssen; kritisiert, tadelt und nörgelt herum. Das Kind kann nicht "nein" sagen, weil es anderen immer gefällig sein will. Sie haben häufig das Gefühl, dass Ihr Kind sich von anderen ausnutzen lässt, weil es zu gutmütig ist, und/oder sich nicht durchsetzen kann. Es weicht Konflikten aus. Es fällt dem Kind schwer, Entscheidungen zu treffen. Es weiß oft nicht, was es tun soll und fragt dann um Rat. Es hat zu wenig Vertrauen in die eigene Meinung und Urteilsfähigkeit. Das Kind steht innerlich unter Druck, lässt aber seine Gefühle nicht heraus und ist immer um Selbstkontrolle bemüht. Das Kind ist von Natur aus sehr hektisch und lebhaft und macht sich oft mit wildem Toben und Kreischen Luft. Auch bei geringen Anlässen kann das Kind sehr wütend und aggressiv werden, dabei schreien, um sich schlagen oder mit Gegenstände werfen. Das Kind macht immer wieder die gleichen Fehler, weil es seine Erfahrungen nicht verarbeitet und daraus nicht lernt (z.B. kommt immer spät, verliert dauernd etwas). Das Kind neigt dazu, sich mit vielen Dingen gleichzeitig zu beschäftigen, doch führt es nichts richtig zu Ende. In der Schule hat das Kind Lernschwierigkeiten. Es ist unkonzentriert und kann sich den Lehrstoff oft einfach nicht merken. Das Kind kann schlecht alleine bleiben. In Gesellschaft dreht es so richtig auf. Es drängt sich gerne in den Vordergrund, mischt sich auch in die Gespräche anderer ein und reißt das Wort an sich. Das Kind ist besitzergreifend und erpresserisch, es will alles haben, was ihm vor Augen kommt. Es gibt nicht nach und verleiht nichts, im schlimmsten Fall versucht es auch, Geschenke und Zärtlichkeit zu erpressen, indem es krank wird. Neigt zum "Klammern". Das Kind ist geistig abwesend, zeigt wenig Aufmerksamkeit für das, was um einen herum vorgeht. Tagträumer. Die schulischen Leistungen des Kindes lassen zu wünschen übrig. Auch für praktische Dinge zeigt es wenig Begabung. Dafür hat es eine ausgeprägte Fantasie. Das Kind fühlt sich äußerlich oder innerlich unrein oder hässlich, hat Angst vor Schmutz, Ansteckung, Schweiß; Ekel vor allem Körperlichem. Alle Aufgaben erledigt das Kind möglichst korrekt und genau. Dabei verzettelt es sich häufig in Kleinigkeiten, weil es das Wichtige vom Unwichtigen nicht trennen kann. Hang zum Perfektionismus. Unordnung ist für Ihr Kind ein Fremdwort. Es hat ein ausgeprägtes Ordnungs- und Sauberkeitsbedürfnis. Es räumt sein Zimmer klaglos auf und legt Wert auf saubere Kleidung. Das Kind hat das Gefühl, seiner Aufgabe oder Verantwortung nicht gewachsen zu sein. Auf Klassenarbeiten und Prüfungen bereitet sich das Kind gut vor. Trotzdem hat es Angst zu versagen. Es kann vorkommen, dass es im entscheidenden Moment ein "Blackout" hat und sich dann an das Gelernte nicht erinnern kann. Das Kind ist schnell entmutigt, enttäuscht oder niedergeschlagen und reagiert skeptisch und zweifelnd. Menschen, Situationen oder Aufgaben werden dem Kind schnell langweilig, obwohl es zunächst Feuer und Flamme dafür ist. Wenn ihm etwas nicht gleich gelingt, verliert das Kind schnell den Mut und gibt auf, häufig ohne es noch einmal zu versuchen. Auch in der Schule zeigt es wenig Willenskraft und Ausdauer. Das Kind scheint an nichts Freude zu empfinden. Es ist still und in sich gekehrt und lässt sich nur selten motivieren. Häufig geht das Kind mit einer pessimistischen Erwartungshaltung an eine Sache heran. "Das kann ich sowieso nicht" oder "Das wird sowieso nicht klappen" - sind typische Äußerungen. Das Kind ist sehr mitteilungsbedürftig und platzt förmlich, um von sich und seinen Taten zu erzählen. Dabei erzählt es viel Unwesentliches, bevor es zum Kern der Geschichte kommt. Völlig selbstbezogen; lässt andere nicht zu Wort kommen; will selbst im Mittelpunkt stehen. Das Kind fühlt sich schnell einsam, braucht immer jemanden um sich herum. Regt sich sehr schnell auf, leicht reizbar. Das Kind neigt zu Jähzorn und unkontrollierten Wutausbrüchen. Es ist oft eifersüchtig, reagiert misstrauisch, es wird schnell aggressiv oder leicht gekränkt. Das Kind leidet unter Heimweh. Es möchte sich darum nicht von den Eltern trennen und gewöhnt sich in einer fremden Umgebung nur langsam ein. In der Schule kann sich das Kind nur schwer konzentrieren, weil es dazu neigt, in Gedanken vergangenen Ereignissen nachzuhängen. Das Kind kommt geistig nur langsam in Schwung, fühlt sich innerlich schlaff und müde. In der Schule kommt das Kind gut mit, die gestellten Aufgaben fallen ihm in der Regel leicht. In letzter Zeit aber macht es einen überforderten und mutlosen Eindruck, als zweifle es an seinen Fähigkeiten. Das Kind ist ungeduldig und leicht gereizt, vieles geht ihm zu langsam. Das Kind ist nervös und unruhig. Es macht alles möglichst schnell und neigt dabei zu Flüchtigkeitsfehlern Das Kind fühlt sich weniger fähig als andere, hat oft wenig Selbstvertrauen oder auch die Angst zu versagen. Das Kind wirkt scheu und schüchtern und traut sich nur wenig zu. "Ich traue mich nicht" oder "Das kann ich nicht" - kann man öfter von ihm hören. Auf neue Situationen oder unbekannte Menschen reagiert das Kind ängstlich und zurückhaltend. Es äußert oft die Befürchtung sich zu blamieren. Das Kind wirkt oft unsicher und unselbständig, weil es seinem eigenen Urteil nicht traut. Das Kind ist schüchtern und übervorsichtig oder hat Angst vor einer bestimmten Situation. Manche Kinder reagieren übertrieben ängstlich. Es wird schnell verlegen und errötet leicht. Das Kind wird plötzlich ohne ersichtlichen Grund traurig, nimmt Dinge sehr schwer oder weint leicht. Das Kind ist appetitlos und sein Interesse ist für nichts zu wecken. Es wirkt melancholisch. Das Kind hat ein starkes Pflichtgefühl und macht trotz Erschöpfung bis zum Ende weiter, gibt nicht auf. Das Kind erfüllt ehrgeizig, manchmal fast verbissen, seine Aufgaben und will keine Hilfe akzeptieren, selbst wenn es ihnen offensichtlich nicht gewachsen ist. Das Kind fühlt sich geistig und körperlich völlig ausgelaugt und erschöpft, alles ist ihm zuviel. Auch zu Dingen, die ihm sonst großen Spaß machen, kann sich das Kind in letzter Zeit aus Müdigkeit nicht aufraffen. Das Kind ist ständig müde und erschöpft und benötigt ungewöhnlich viel Schlaf. Das Kind bekommt schnell ein schlechtes Gewissen und macht sich oft selbst Vorwürfe. Beim Erledigen seiner Aufgaben ist das Kind oft übertrieben gewissenhaft und selbstkritisch. Dennoch ist es mit den eigenen Leistungen nur selten zufrieden. Wenn etwas schief geht, leidet das Kind oft übertrieben oder unbegründet an Schuldgefühlen oder Gewissensbissen. Das Kind ist um andere Menschen ängstlich besorgt und erlebt oft die Gefühle anderer, als wären es seine eigenen. Das Kind empfindet übertrieben viel Mitgefühl mit anderen. Hat ein ihm nahe stehender Mensch etwas Schlimmes erlebt, leidet und weint es mit, als wären es seine Nöte. Häufig ist das Kind besorgt, dass es einem Familienmitglied oder Haustier nicht gut gehen könnte. Das Panikmittel. Das Kind gerät leicht in Panik, wird oft von Angstgefühlen erfüllt und bekommt Herzklopfen und feuchte Hände, es zittert am ganzen Leib, schreit oder klammert sich schutzsuchend an die Eltern. Das Kind hat Schlafprobleme, es fürchtet sich vor dem Dunkeln, schläft oft unruhig und neigt zu Alpträumen. Kinder mit einem insgesamt schwachen Nervenkostüm. Auf der einen Seite ist das Kind sehr pflichtbewusst und verlässlich, auf der anderen Seite neigt es zu Starrsinn und Unnachgiebigkeit. Das Kind ist unschlüssig, kann sich oft nur schwer entscheiden, seine Stimmung wechselt oft sprunghaft. Es ist launisch und unausgeglichen. Das Kind hat eine seelische oder körperliche Erschütterung, einen Schock noch nicht verkraftet und verarbeitet. Der Seelentröster für Ihr Kind. Akute Probleme (schwere Krankheit, Ablehnung in der Schule usw.) machen dem Kind zu schaffen. Es scheint jede Hoffnung auf eine Verbesserung der Situation aufgegeben zu haben. Mangelnde Disziplin kennt das Kind nicht. Es ist besonders pflichtbewusst und zuverlässig und nimmt es mit seinen Aufgaben sehr genau. Erst nach getaner Arbeit hat es Spaß am Spiel. In seiner Begeisterung ist das Kind oft kaum zu bremsen. Es ist so voll von dem Erlebten, dass es ununterbrochen davon erzählt und kein Ende finden kann. Das Kind steckt voller Lebenslust und Energie, ist ständig in Aktion und kann sich sehr schnell für etwas begeistern. Das Kind will seinen Willen oft unbedingt durchsetzen und ist sehr ehrgeizig bis dominierend. Wenn es seinen Willen nicht bekommt, reagiert das Kind uneinsichtig und verbittert. Durch Schmollen und Grollen versucht es, sich doch noch durchzusetzen. Das Kind will sich nichts sagen lassen. Auch von Tadel und Kritik lässt es sich nur wenig beeindrucken. Wenn das Kind seinen Willen nicht durchsetzen kann, reagiert es beleidigt oder bricht in Weinen aus, um das doch noch zu bekommen, was es möchte. In Phasen eines inneren oder äußeren Neubeginns lässt es sich leicht von anderen verunsichern. Es fällt dem Kind schwer, sich in eine neue Lebenssituation einzugewöhnen (Kindergarten-, Schulanfang, Trennung der Eltern, Umzug usw.). Das Kind findet sich nur schwer in einer neuen Umgebung zurecht. Es reagiert empfindlich und verunsichert und lässt sich von anderen beeinflussen. Das Kind zieht sich innerlich oft zurück und will mit seinen Schwierigkeiten am liebsten alleine fertig werden. Das Kind ist ruhig und still, wirkt ein wenig schüchtern und scheint nur wenig Wert auf Geselligkeit zu legen. Es kann sich gut mit sich alleine beschäftigen und kapselt sich dabei ab. Schon seit längerem leidet das Kind unter Kummer. Es hat keine Lust zu spielen, zieht sich zurück und schläft schlecht. Das Kind wirkt unglücklich und in sich gekehrt. Will man ihm helfen oder es trösten, wehrt es ab und sagt vielleicht: "Du kannst mir sowieso nicht helfen..." Das Kind kann nicht gut abschalten und bestimmte Gedanken gehen ihm einfach nicht aus dem Kopf. Es fällt dem Kind schwer, Eindrücke angemessen zu verarbeiten. Immer wieder bewegen sich seine Gedanken im Kreis um bestimmte Themen, die es stets beschäftigen. In der Schule und beim Lernen hat das Kind Schwierigkeiten sich zu konzentrieren, weil es zu viele andere Eindrücke im Kopf hat, die sich immer wieder in den Vordergrund drängen. Das Kind ist oft unzufrieden mit sich selbst und weiß in seinem Innersten nicht wirklich, was es will. Es fällt dem Kind schwer, sich zwischen mehreren Möglichkeiten zu entscheiden. Einmal getroffene Entscheidungen werden oftmals hinterher revidiert. Das Kind fühlt sich oft gleichgültig und apathisch und macht keinen Versuch mehr, eine Situation zu verbessern. Häufig wirkt das Kind müde und antriebslos. Es kommt schon morgens schwer aus dem Bett und beginnt nachmittags nur ungern mit seinen Hausaufgaben. Schon seit längerem zeigt das Kind ein stark passives Verhalten. Es tut, was man ihm sagt und wehrt sich auch dann nicht, wenn es angegriffen oder ausgenutzt wird. Das Kind wirkt freudlos, traurig und in sich gekehrt. Es findet alles langweilig und zeigt von sich aus kein Interesse an irgendetwas. Das Kind fühlt sich oft ungerecht behandelt und zeigt dann Gefühle wie Eifersucht, Schadenfreude oder Rachsucht. Das Kind fühlt sich oft ungerecht behandelt und neigt dazu, anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben: "Ich kann nichts dafür" - ist eine typische Äußerung.